Joni Mitchell hat lange Zeit in die Welt des Jazz hineingeschnuppert, sich dabei mit Leuten wie Charles Mingus, Jaco Pastorius und Wayne Shorter verbündet und Elemente dieser Fusion in ihre gewagteren Aufnahmen übernommen. Both Sides Now nähert sich dem Jazz jedoch von einer anderen Perspektive als die vergleichbaren experimentellen Stücke von Mingus und The Hissing of Summer Lawns. Hier tritt Joni als Chanteuse auf, die sich mit rauchiger Stimme an Klassiker wie “At Last”, “Sometimes I’m Happy” und “Stormy Weather” heranwagt. Die ausgiebigen Pop-Arrangements, die all dies einhüllen, orientieren sich stark an Nelson Riddle und Gordon Jenkins, obwohl einige von einem pompösen in einen eher zurückhaltenden Stil überwechseln. Hier is
Anfang des Jahres kündigten wir schon an, dass man ein Auge auf die kanadische Band Austra haben sollte…und siehe da, ein paar Monate später ist das Debütalbum ‘Feel It Break’ unser Album des Monats und wir filmen eine schöne Session mit der Band im Schlachthof in Wiesbaden. Darin gibt es mit ‘Woodstock’ ein Joni Mitchell Cover in einer a cappella-Version zu bestaunen. Mehr Infos, eine Austra-Verlosung, Videos und gute Musik gibt es auf www.bedroomdisco.de! Video Bewertung: 5 / 5
BLUEJoni Mitchell hat nach dieser 1971er Scheibe noch erfolgreichere, ehrgeizigere und anspruchsvollere Alben gemacht — ein besseres aber nie. Mit minimaler Begleitung (Stephen Stills und James Taylor sind zwei ihrer vier Gefolgsleute) beschwor die kanadische Nachtigall einen fesselnden Liederzyklus über Liebe, die gefunden und verloren wird, herauf. Obwohl Blue ein ungewöhnlich persönliches Werk ist, ist es auch erstaunlich offen und mutig. Lieder wie “All I Want”, “Carey”, “California” und “A Case of You” sind sowohl Poesie wie auch Popmusik. –Steve Stolder