Jede Revolution hat ihre Helden und Mythen. Das gilt im Prinzip auch für die 68er-Studentenrebellion in Deutschland. Wären da nicht die Schrecken des RAF-Terrors gewesen und die enttäuschenden Resultate des “Marsches durch die Institutionen”. Rudi Dutschke ist einer der wenigen, die über jeden Zweifel erhaben geblieben sind. Rund ein Vierteljahrhundert nach seinem allzu frühen Tod an den Spätfolgen eines Attentats hat seine Witwe Gretchen nun die Tagebücher des Revoluzzers veröffentlicht. Keine leichte Kost, wie sich denken lässt, wenn man den linksradikalen Schwadroneur noch im Ohr hat. Vom Gutmenschen zum Politzombie und wieder zurück — die Geschichte erinnert an Harrison Ford, der in einem Hollywood-Streifen nach einem Kopfs
Frage von leyla: hallo Frage zu Rudi Dutschke?
Wer genau war er und wofür stand er genau?
wäre es legitim ihn heute immer noch in gewisser weise zu verehren?
schon einmal vielen dank
Beste Antwort:
Answer by Yamukina http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke
“Es gilt erst mal, ein Bewußtsein des Mißstandes zu schaffen…Ein Dutschke will keine Antwort geben. Denn was soll es bedeuten, als einzelner Antworten zu geben, wenn die gesamtgesellschaftliche Bewußtlosigkeit bestehen bleibt? Die muß durchbrochen werden – dann können Antworten gegeben werden!”
Aktueller den je. Rudi hat schon ’68 durchschaut, wie die Regierung tickt und dass man uns nur belügt und betrügt.. Ich teile hier seine Auffassung, dass wir das ändern können – allerdings OHNE Gewalt. Oben bleiben. Respekt & Peace Video Bewertung: 5 / 5
Frage von alex.blackburn@ymail.com: Erklärung eines Zitates von Rudi Dutschke?
“Kritik bleibt unsichtbar, solange man sie nicht provoziert.”
Rudi Dutschke
Was genau möchte er damit sagen?
Beste Antwort:
Answer by erhard gr Das muss wohl heißen:
“Kritik bleibt unsichtbar, solange man mit ihr nicht provoziert.” (das heißt: sie als Provokation vorbringt)
Der “idealisierte Rebell” und der “Dandy des Bösen” – beide sind unzweifelhaft Schlüsselfiguren gewesen. Ohne den einen wäre die 68er-Bewegung und ohne den anderen die RAF nicht zu verstehen. Und der eine wie der andere figurieren inzwischen als Objekte einer postumen Bewunderung.Obwohl sich Dutschke und Baader in ein- und derselben historischen Strömung bewegt haben, so schienen sie als Personen und in ihren jeweiligen Rollenfunktionen doch diametral entgegengesetzt zu sein. Während der eine als Verkörperung einer “neuen Moral” galt, so der andere die des infernalisch Bösen. Eine größere Polarisierung war seinerzeit wohl kaum denkbar.Dennoch existiert ein Zusammenhang, der sie miteinander verbindet. Beide setzten kompromißlos auf